Wasserwerk Saxdorf
Versorgungsgebiet:
Beiersdorf, Bönitz, Kauxdorf, Koßdorf, Lausitz, Marxdorf, Möglenz, Saxdorf, Wahrenbrück, Zinsdorf
Das Wasserwerk befindet sich im OT Saxdorf der Stadt Uebigau-Wahrenbrück.
Das Rohwasser wird aus 2 Tiefbrunnen, welche sich in unmittelbarer Nähe des Wasserwerkes befinden, aus ca. 10 m Tiefe gewonnen.
Über eine Rohrgitterkaskade erfolgt die Entsäuerung und Belüftung des Rohwassers. Im Wasserwerk wird die Aufbereitung in 3 Stufen zur Enteisenung, Entsäuerung und Entmanganung über vier Filterkessel, vorgenommen. Jeweils 2 Filterkessel sind mit Filterkies und Hydrocarbonat gefüllt. Zur Vorhaltung des Trinkwassers befinden sich 2 Reinwasserbehälter mit jeweils 300 m³ Inhalt auf dem Gelände des Wasserwerkes. Über eine Druckerhöhungsanlage wird in das Trinkwassernetz eingespeist.
| Standort: | Stadt Uebigau-Wahrenbrück, OT Saxdorf, Liebenwerdaer Str. 3 |
| Kapazität: | Qd-mittel = 500 m³/d |
| Wasserhärte: | Härtebereich: 2 (mittel) 10,5 °dH - 1,8649 mmol CaCO3/l |
| Aufbereitungsstoffe: |
| Bezeichnung des Aufbreitungsstoff | Verwendungszweck |
| Filterkies, Hydrocarbonat | Einstellung des ph-Wertes, des Calciumgehaltes, der Säurekapazität; Entfernung von Eisen und Mangan |
Trinkwasseranalyse Wasserwerk Saxdorf vom vom 21.02.2025 - 1951/02/25
| Parameter | Messwert | |
| Wassertemparatur | °C | 8,8 |
| pH-Wert | 7,91 | |
| elektrische Leitfähigkeit (20°) | µS/cm | 468 |
| Säurekapazität bis pH 4,3 | mol/m³ | 1,54 |
| Basiskapazität bis pH 8,2 | mol/m³ | 0,026 |
| Summe Erdalkalien | mol/m³ | 1,8649 |
| Calcium | mol/m³ | 1,4371 |
| Magnesium | mol/m³ | 0,4278 |
| Natrium | mol/m³ | 0,5524 |
| Kalium | mol/m³ | 0,0440 |
| Chlorid | mol/m³ | 0,412 |
| Nitrat | mol/m³ | 0,031 |
| Sulfat | mol/m³ | 1,3827 |
| Phosphor als P | g/m³ | <0,05 |
| Silicium als Si | g/m³ | 14,5 |
| ges. org. Kohlenstoff (TOC) | g/m³ | 2,0 |
| Aluminium | g/m³ | <0,03 |
Untersuchungen auf radioaktive Stoffe auf der Feststellung nach $ 14a Absatz 4 Satz 1 TrinkwV durch die zuständige Behörde (Gesundheitsamt EE) sind für die nächsten 5 Jahre ab dem 01.01.2019 nicht erforderlich, da radioaktive Stoffe in dem verteilten Trinkwasser nicht in Konzentrationen vorkommen, die eine Überschreitung von Parameterwerten für diese Stoffe erwarten lassen.
